Bevor man damit beginnt, Baccarat online zu spielen, ist es empfehlenswert, sich im Vorfeld mit den Regeln des Spiels vertraut zu machen. Sicher hat man Baccarat bereits in einigen Filmen, etwa James Bond, gesehen. Dieses Spiel umgibt ein Hauch der Exklusivität, deshalb ist es auch ein Magnet für High Roller und gut Betuchte, die sich um einen Baccarat Tisch im Casino versammeln.
Aber auch Online Baccarat ist vergleichsweise spannend. Wer Baccarat online spielen möchte, der wird sich beim Betrachten der Regeln sicher etwas an Black Jack erinnert fühlen, denn auch beim Baccarat werden Karten gezogen, um einer bestimmten Summe so nahe wie möglich zu kommen. Dabei ist der beste Wert die Neun, obgleich „Baccarat“ eigentlich auf Italienisch „Null“ bedeutet. Das aber ist der kleinste Wert beim Baccarat.
Im Gegensatz zum Black Jack kann man beim Baccarat nicht überziehen, denn dort gibt es keine hohen Werte. Das Ass zählt einen Punkt, alle anderen Karten haben die jeweiligen Werte, die sie anzeigen. Aber es wird nur die letzte Ziffer der Summe gezählt. Wenn man beispielsweise eine Acht und eine Drei auf der Hand hat, so macht das eine Summe von Elf. Aber hier zählt nur die letzte Ziffer, also die Eins. Das ist eine sehr kleine Baccarat-Hand. Bekommt man eine Zehn und eine Vier, so hat man insgesamt eine Vier, denn die Zehn zählt wie gesagt nicht.
Beim Baccarat Spiel gibt es einen Bankhalter und einen Spieler. In einem realen Casino wird man trotzdem immer viele Leute um einen Tisch herumstehen sehen, denn die Rollen des Spielers und des Bankhalters wechseln ständig. Die Regeln dafür werden von dem jeweiligen Casino festgesetzt. Auch ein Spieler, der nicht direkt an dem Spiel beteiligt ist, kann Wetten auf den Ausgang des Spiels abschliessen.
Aber wie genau verläuft das Spiel? Das soll nun hier im Einzelnen erklärt werden. Wenn die Runde beginnt, bekommen Spieler und Bankhalter jeweils zwei Karten ausgeteilt. Hat man einen Wert von Acht oder Neun, auch „Naturel“ genannt, bekommt man keine Karte mehr. Die Neun schlägt hierbei die Acht. Haben weder Bankhalter noch Spieler ein Naturel, so gibt es eine dritte Karte. Da die Ziehung der Karten individuell vom Casino geregelt ist, kann sich selbst der Anfänger leicht an dem Spiel beteiligen. Der Grundsatz ist hier, dass bei Sechs und Sieben vom Spieler gehalten wird, bis Fünf wird gezogen. Die Bank muss bis Fünf ziehen, aber nur unter der Voraussetzung, dass der Spieler hält. Bei Sechs und Sieben hält die Bank immer.
Die Regeln sind immer die gleichen, ein neuer Spieler muss sie nicht kennen. Der Dealer teilt im Vorfeld immer die Regeln mit. Wenn man eine Wette gewonnen hat, so bekommt man den Einsatz 1:1 ausgezahlt. Die Odds der Bank sind hierbei etwas besser, denn im Schnitt gewinnt sie 45,84% der Runden, der Spieler nur 44,61%. Der Rest der Spiele endet statistisch mit Gleichstand. Es gibt Casinos, die auch die Wetten auf einen Gleichstand gestatten. Bei einer solchen Wette bekommt man einen Gewinn von 1:8, denn das Casino hat hierbei einen Vorteil von 14%. Sogar Odds in Höhe von 1:9 werden von einigen Casinos angeboten.
